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Der verhinderte Fair-Play-Preis von Osnabrück

Nach dem Feuerzeug-Wurf in Osnabrück bietet RB ein Wiederholungsspiel an — der DFB lehnt ab und schickt Leipzig kampflos weiter.

Der verhinderte Fair Play-Preis: RB ist am bis dato letzten Spielabbruch eines DFB-Pokalspiels beteiligt und profitiert davon. Denn bei Drittligist VfL Osnabrück liegen die damals zweitklassigen Bullen am 10. August 2015 bis zur 71. Minute mit 0:1 zurück, ehe ein Feuerzeug Schiedsrichter Petersen am Kopf trifft und der unter Schmerzen das Feld verlässt. Er kommt an diesem Tag nicht mehr zurück – Abbruch.

Noch vor der Sportsgerichtsverhandlung bieten die Bullen ein Wiederholungsspiel an, sie wollen ein fast verlorenes Spiel nicht am Grünen Tisch gewinnen. Aber für noble Gesten ist der DFB nicht zu haben, wenn die Rechts- und Verfahrensordnung dagegenspricht. „Würden wir auf dieses Angebot eingehen, so wäre dies gleichbedeutend mit dem Verlust jeder Rechtssicherheit.

Die Gestaltung eines Wettbewerbs kann nicht vom Goodwill einzelner Vereine abhängig sein", sagte der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz. So kommt RB kampflos weiter und nicht zu der Ehre, dem Fair Play gedient zu haben, obwohl sie es wirklich versucht haben.

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