Schlüsselfiguren
Ein Mäzen, ein Manager, ein Trainer-Professor und zwei Spieler: fünf Figuren, ohne die der Weg von der Oberliga in die Champions League nicht zu erklären ist.
Dominik Kaiser – der Mann, der vier Ligen mit RB durchspielt
Sechs Jahre, vier Ligen, ein historisches erstes Bundesligator: Kaiser ist der Spieler, der den Aufstieg RB Leipzigs verkörpert.
Von Hoffenheim wechselt der Mittelfeldspieler zur Saison 2012/13 zu RBL in die Regionalliga Nordost. Mit dem Verein steigt er am Ende der Saison in die 3. Liga auf. In der Saison 2013/14 trägt der mittlerweile als Stammspieler agierende Kaiser mit 13 Toren erneut zum Aufstieg, diesmal in die 2. Bundesliga, bei.
Im selben Jahr wird er Drittligaspieler des Jahres und erstmals Mannschaftskapitän der Sachsen. 2016 folgt der ersehnte Aufstieg in die Bundesliga. Im ersten Spiel gelingt Kaiser nicht nur der Ausgleich gegen Hoffenheim, sondern er schießt auch das erste Bundesligator überhaupt für die Bullen.
In der Bundesliga kommt er bis zum Jahr 2018 zu 35 Einsätzen, dann trennen sich die Wege, denn bei RB trauen sie bekanntlich keinem über 30.
Oliver Mintzlaff – Ex-Läufer, Puma-Manager, RB-Architekt
Der frühere Langstreckenläufer baut mit Rangnick das Scouting-Netzwerk auf, das RB Leipzig in die Bundesliga und nach Europa trägt.
Und gute sowie schlaue Leute. Einer von diesen ist Oliver Mintzlaff. Mintzlaff ist ehemaliger Langstreckenläufer und Manager bei Puma.
Von 2014 bis 2017 ist Mintzlaff als „Head of Global Soccer“ der Red Bull GmbH für sämtliche Fußball-Aktivitäten des Konzerns verantwortlich. Seit dem Aufstieg von RB Leipzig in die Bundesliga liegt der Fokus auf RB Leipzig. Von 2014 an ist Mintzlaff Vorstandsvorsitzender des RB Leipzig e. V., seit 2016 zusätzlich Geschäftsführer der ausgegliederten RB Leipzig GmbH, die sich mehrheitlich im Besitz von Red Bull befindet.
Zusammen mit Ralf Rangnick hat Mintzlaff ein erfolgreiches Scouting-Netzwerk entwickelt, welches immer wieder dafür sorgt, dass Top-Talente bei den RB-Vereinen anheuern. Die „RB-Trainerschule“ bildet regelmäßig Top-Trainer aus, die wie Marco Rose national und international reüssieren.
Timo Werner – Rekordtorschütze und Schrecken der Logopäden
Der Schwabe trifft seit 2016 in fast jedem zweiten Bundesligaspiel und ist Ende 2019 mit großem Abstand Leipzigs Rekordtorschütze.
Seit 2016 stürmt der Schwabe für die Leipziger Bullen und schießt seitdem in fast jedem zweiten Spiel ein Tor. Ende 2019 firmiert er mit großem Abstand als Rekordtorschütze der Bullen in der Bundesliga, für die er allein in den ersten drei Jahren 50 Treffer markiert und immer bester RB-Torjäger ist. Jung, dynamisch und hochprofessionell ist er der Traum der Leipziger Schwiegermütter und Schrecken der lokalen Logopäden.
Der Stürmer bleibt dem Verein laut Vertrag noch mindestens bis 2023 erhalten. Mal sehen!
Ralf Rangnick – der Fußball-Professor in Personalunion
Sportdirektor und Cheftrainer in Personalunion: Rangnick führt RB 2016 in die Bundesliga und prägt die Maxime, keine Spieler über 24 zu holen.
Seit 2012 ist Rangnick als Sportfunktionär für die Leipziger zuständig. Er begleitet die Aufstiege in die 3. (2013) und 2. Bundesliga (2014), bevor er in den Spielzeiten 2015/16 und 2018/19 auch als Cheftrainer zum Einsatz kommt. Der „Fußball-Professor“, seit einem legendären Sportstudio-Auftritt anno 1999 für seine Taktikverliebtheit und Strategie berühmt, nimmt als Trainer und Sportdirektor in Personalunion das Zepter selbst in die Hand und führt seine Bullen 2016 souverän in die 1. Liga.
Ein Erfolgstrainer und Querdenker, der mit innovativen Ideen und Selbstsicherheit den jungen Verein in den schwierigen Anfangsjahren auf stabile Beine stellt. Als Fußballchef von Red Bull kümmert sich Rangnick seit Sommer 2019 um die sportliche Weiterentwicklung der Red Bull-Vereine in New York und Brasilien. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Nachwuchs.
Auf ihn ist gerüchteweise die Maxime zurückzuführen, dass RB keine Spieler holt, die älter als 24 Jahre alt sind.
Dietrich Mateschitz – ohne ihn gäbe es RB Leipzig nicht
Der österreichische Red-Bull-Mitgründer ist mit geschätzten 23 Milliarden Dollar Vermögen der Geldgeber hinter Salzburg und Leipzig.
Dietrich Mateschitz ist ein österreichischer Unternehmer. Und er ist Milliardär. Über seine Distribution & Marketing GmbH hält er 49 Prozent der Anteile der Red Bull GmbH.
Sein Vermögen wird auf 23 Milliarden US-Dollar geschätzt: Stand Forbes Liste -The World’s Billionaires 2018. Mateschitz ist der wohl mit Abstand reichste Österreicher. RB Salzburg und RB Leipzig – das sind seine Ideen. Ohne ihn gäbe es den Bundesligisten RB Leipzig nicht.
DFL-Lizenz-Check
RBL · GJ 2023-24Olmo, Nkunku und der CEO Mintzlaff
Dani Olmo kommt 2020 von Dinamo Zagreb und wird zum technischen Herzstück des Leipziger Spiels.
Dani Olmo – technisches Herz und Rekordverkauf
Der Spanier prägt zwischen 2020 und 2024 das Leipziger Spielsystem, sein Wechsel zu Barcelona ist der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte.
Dani Olmo wechselt im Januar 2020 aus der Jugend-Akademie von Dinamo Zagreb zu RB Leipzig — als Schlüsseltransfer, der Leipzigs Anschluss an die spanische Talentpipeline markiert. In viereinhalb Jahren entwickelt er sich zum technisch elegantesten Mittelfeld-Kreativ-Spieler der Bundesliga.
Olmo gewinnt mit Leipzig zwei DFB-Pokale (2022, 2023) und ist Stammkraft des spanischen Nationalteams. Im Sommer 2024 wechselt er für rund 55 Millionen Euro zum FC Barcelona — der bis dahin höchste Verkaufserlös der RBL-Geschichte. Der Transfer bestätigt das Leipzig-Modell: Talent früh holen, professionalisieren, mit Gewinn weiterverkaufen.
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Christopher Nkunku – Bundesligas bester Spieler
Zwischen 2021 und 2023 ist der Franzose der überragende Mann der Bundesliga, bevor Chelsea ihn für rund 60 Millionen Euro holt.
Christopher Nkunku entwickelt sich zwischen 2021 und 2023 zum besten Spieler der Bundesliga. Der Franzose wechselt 2023 für rund 60 Millionen Euro zu Chelsea.
Oliver Mintzlaff als CEO und Gesicht des Red-Bull-Modells
Als CEO der RB Leipzig GmbH ist Mintzlaff seit 2020 die operative Führungsfigur und das öffentliche Gesicht des Red-Bull-Modells im deutschen Fußball.
Und gute sowie schlaue Leute. Einer von diesen ist Oliver Mintzlaff. Mintzlaff ist ehemaliger Langstreckenläufer und Manager bei Puma.
Von 2014 bis 2017 ist Mintzlaff als „Head of Global Soccer“ der Red Bull GmbH für sämtliche Fußball-Aktivitäten des Konzerns verantwortlich. Seit dem Aufstieg von RB Leipzig in die Bundesliga liegt der Fokus auf RB Leipzig. Von 2014 an ist Mintzlaff Vorstandsvorsitzender des RB Leipzig e. V., seit 2016 zusätzlich Geschäftsführer der ausgegliederten RB Leipzig GmbH, die sich mehrheitlich im Besitz von Red Bull befindet.
Zusammen mit Ralf Rangnick hat Mintzlaff ein erfolgreiches Scouting-Netzwerk entwickelt, welches immer wieder dafür sorgt, dass Top-Talente bei den RB-Vereinen anheuern. Die „RB-Trainerschule“ bildet regelmäßig Top-Trainer aus, die wie Marco Rose national und international reüssieren.