Akte RB Leipzig
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Steckbrief — RB Leipzig

RB Leipzig spielt seit 2016/17 in der Bundesliga und trägt seine Heimspiele in der 42.959 Zuschauer fassenden Red Bull Arena aus. Gegründet 2009 über das Startrecht des SSV Markranstädt, gehört der Klub mehrheitlich der Red Bull GmbH und polarisiert wie kein zweiter.

ORACLE · LIVE Spieltag 33 · Sa., 16.05., 13:30
Freiburg Leipzig
Heim 37.3% 2.58
Unent. 23.2% 4.14
Ausw. 39.4% 2.44

Steckbrief

Konstruktion, Konzernstruktur und Image eines Klubs, der 2009 über ein Startrecht entstand, 50+1 faktisch aushebelt und in bundesweiten Sympathie-Rankings nur vom FC Bayern unterboten wird.

Bundesliga seit 2016/17, zuhause in der Red Bull Arena

Die Roten Bullen sind einer der jüngsten Erstligisten und spielen im umgebauten WM-Stadion von 2006.

Der RasenBallsport Leipzig e. V., kurz RB Leipzig ( RBL oder „Rote Bullen“), spielt erst seit der Saison 2016/17 in der Fußball-Bundesliga. Nach Union Berlin und dem SC Paderborn ist RB Leipzig damit aktuell (Stand Saison 2019/20) der Verein mit der kürzesten Zugehörigkeit zur deutschen Fußball-Eliteklasse. Die ,,Roten Bullen“ tragen ihre Heimspiele in der Red Bull Arena aus.

Das WM-Stadion von 2006 bietet 42.959 Zuschauern Platz.

Aufgrund der immer noch bestehenden RBL-Boykotte bei einigen Bundesliga-Vereinen, ist es vergleichsweise einfach, Tickets für RB Leipzig in der Red Bull Arena zu erwerben.

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Gegründet 2009 über das Startrecht des SSV Markranstädt

Die Lizenzspielerabteilung gehört zu 99 Prozent der Red Bull GmbH — 50+1 wird damit faktisch ausgehebelt.

Der Verein wird 2009 auf Initiative der Red Bull GmbH gegründet und übernimmt zur Saison 2009/10 das Startrecht des SSV Markranstädt in der fünftklassigen Oberliga Nordost. Die Lizenzspielerabteilung und die Nachwuchsteams bis zur U15 sind seit dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die 2. Bundesliga 2014 in die RasenBallsport Leipzig GmbH ausgegliedert, deren Gesellschafter zu 99 Prozent die Red Bull GmbH und zu einem Prozent der Verein sind. Da auch die Vereinsmitglieder in enger Beziehung zu Red Bull stehen, wird der Klub faktisch von der Red Bull GmbH kontrolliert.

Damit wird die „50 + 1″-Regelung im deutschen Fußball „ausgehebelt“.

Das macht(e) den Klub vor allem in der Anfangszeit seines Bestehens, insbesondere in der Oberliga Nordost, in der 3. Liga, aber auch in der 1. und 2. Bundesliga zur Zielscheibe der gegnerischen Fans.

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Platz drei bei YouGov, Sympathie-Schlusslicht im Westen

In Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt geben rund 20 Prozent an, RB-Fan zu sein — bundesweit kippt das Bild.

RB Leipzig gehört aufgrund seiner Vereinsstruktur und des Vorwurfs, ein ,,Klub ohne Tradition“ zu sein zu den Fußballvereinen in Deutschland, die am stärksten polarisieren und heftige positive wie negative Reaktionen auslösen. In Umfragen von YouGov (Juni 2019 - https://yougov.de/news/2019/06/24/fussball-bundesliga-bayern-dortmund-koln-und-leipz/) und Nielsen landet der Klub jeweils auf Platz drei der beliebtesten Vereine in Deutschland – hinter Bayern München und Borussia Dortmund. Dieses ist zurückzuführen auf konstant hohe Zustimmungswerte in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, wo in einer Umfrage (Statista) aus dem Jahr 2017 ca.

20 Prozent der Befragten angeben, RB Leipzig Fan zu sein.

Auf der anderen Seite erhält der Verein schlechte Werte, wenn in Umfragen unter Fußballfans nach dem sympathischsten Klub gefragt wird.

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TU-Braunschweig-Umfrage 2018: vorletzter Platz für Leipzig

Unter allen 36 Klubs aus Bundesliga und 2. Liga landet RB nur vor dem FC Bayern.

Beweis: In einer Umfrage der Technischen Universität Braunschweig wird im Jahr 2018 nach den sympathischsten Fußballklubs in Deutschland gefragt. Zur Auswahl stehen alle damaligen Klubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga. RB Leipzig landet auf dem vorletzten Platz. Der SC Freiburg, der FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach, Union Berlin und Mainz 05 sind die sympathischsten Bundesliga-Vereine.

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Die komplette Sympathie-Rangliste 2018 von Freiburg bis Bayern

SC Freiburg ist der sympathischste Klub, RB Leipzig steht auf Platz 35, der FC Bayern auf 36.

Bundesliga-Beliebtheitstabelle 2018: 1. SC Freiburg, 2. Holstein Kiel, 3. SV Sandhausen, 4.  Jahn Regensburg, 5. FC St. Pauli, 6. FC Augsburg, 7. Spvgg Greuther Fürth, 8. Borussia Mönchengladbach, 9. Union Berlin, 10. FSV Mainz 05, 11. 1. FC Köln, 12. Erzgebirge Aue, 13. TSG 1899 Hoffenheim, 14. SC Paderborn, 15. Borussia Dortmund, 16. 1. FC Heidenheim, 17. SV Werder Bremen, 18. 1. FC Nürnberg, 19. VfL Bochum, 20. Eintracht Frankfurt, 21. SV Darmstadt 98, 22. Hannover 96, 23. FC Ingolstadt, 24. MSV Duisburg, 25. Arminia Bielefeld, 26. 1. FC Magdeburg, 27. Fortuna Düsseldorf, 28. VfL Wolfsburg, 29. VfB Stuttgart, 30. Bayer Leverkusen, 31. Hertha BSC, 32. Hamburger SV, 33. FC Schalke 04, 34. Dynamo Dresden, 35. RB Leipzig, 36. FC Bayern München

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Polarisierung auf Bayern-Niveau: 28 Prozent lehnen RB ab

Statista 2017 zeigt: nur 48 Prozent stehen dem Klub neutral gegenüber, der Rest hat eine klare Meinung.

In den Umfragewerten von RB Leipzig drückt sich aus, dass der Verein deutlich weniger Menschen egal ist als viele andere Bundesliga-Vereine. Laut Statista-Umfrage aus dem Jahr 2017 haben 48% der befragten Fußballfans gegenüber RB eine neutrale Position. 28% lehnen den Verein ab, 24% stehen auf der Seite der Befürworter. Damit polarisiert RBL ähnlich stark wie der FC Bayern.

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58
von 100

RBL — Financial Stability Score

RobustNiedrigste PK-Quote der Top 6 …
Platz 5 der Bundesliga · Liga-Ø 58

Red Bull macht Leipzig zum effizientesten Ausgeber der Liga (niedrige PK-Quote, Salzburg-Pipeline), aber auch zum abhängigsten. Ohne Red Bull-Netzwerk und -Finanzierung wäre die chronisch negative Transferbilanz nicht tragbar. Die EK-Quote (28,3%) ist die zweitniedrigste unter den Top-6-Clubs. Solange Red Bull committed ist, funktioniert das Modell — die Frage ist, wie lange.

Häufige Fragen

Wann wurde RB Leipzig gegründet?
Die Gründungsgeschichte und alle wichtigen Daten zu RB Leipzig finden sich im Steckbrief-Kapitel.
Wie viele Mitglieder hat Leipzig?
Die aktuelle Mitgliederzahl und weitere Vereinsdaten stehen im Steckbrief.
In welchem Stadion spielt Leipzig?
Stadion, Kapazität und weitere Fakten zu RB Leipzig sind im Steckbrief dokumentiert.
Was behandelt das Steckbrief-Kapitel zu RB Leipzig?
Der Steckbrief fasst die Eckdaten zusammen: Gründung 2009 durch Übernahme des Startrechts vom SSV Markranstädt, Aufstieg in die Bundesliga 2016/17, Red Bull Arena mit 42.959 Plätzen, Mehrheitseigner Red Bull GmbH (99 Prozent) und die polarisierende Stellung des Klubs zwischen Platz drei bei YouGov und vorletztem Rang in Sympathie-Umfragen.
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