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Personae Die Unerwünschten

Baiers obszöne Geste gegen Hasenhüttl

Eine pantomimische Aktion in der 74. Minute kostet den Augsburger Kapitän Sperre und 20.000 Euro Strafe.

In der 74. Minute eines hitzigen Spiels gegen den FC Augsburg im Jahr 2017 geht Daniel Baier rund zehn Meter entfernt von der Leipziger Bank nach einem Zweikampf zu Boden. Beim Aufstehen spuckt er zunächst in Richtung der Trainerbank am Spielfeldrand und deutet im Anschluss die typische „5 gegen Willy“ Bewegung mit der Hand an. Leipzig Trainer Ralph Hasenhüttl hat mehrere Aktionen von Augsburg kommentiert, was den FCA-Kapitän offensichtlich so aufregt, dass er sich zu der obszönen Geste hinreißen lässt.\n\nIm Anschluss des Spiels versucht Baier in der Kabine des Gastgebers, sich für sein Verhalten zu entschuldigen, fliegt aber im hohen Bogen aus derselben raus.

Versöhnung ausgeschlossen. Wer auf dem Rasen fummelt, muss in Leipzig mit Konsequenzen rechnen: Baiers pantomimischer Missgriff landet als „krass sportwidriges Verhalten“ vor dem Sportgericht und kostet ihn eine Spielsperre und 20.000 Euro Strafe.

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