Wenige Tage vor Erteilung der Lizenz für die zweithöchste deutsche Fußball-Liga hat RB-Eigentümer Dietrich ,,Didi“ Mateschitz einen von Mitgliedern geführten Verein noch strikt abgelehnt. Der Getränke-Milliardär droht sogar, die frisch ausgehobene Baugrube für das Trainingszentrum am Cottaweg wieder zuzuschütten und ,,RB zu begraben.“ Doch mit den eher schwachen Auflagen der DFL kann der Alpen-Milliardär leben. Und schon ist man ,,drinne“, wie man in Leipzig sagt.
Sportrechtler sehen die RBL-Lizenzierung bis heute als Coup. ,,Was RB Leipzig macht, ist zwar trickreich, aber zulässig“, sagte der Jurist Dr. Michael Lehmer unmittelbar nach der Lizenzierung. ,,Leipzig hat einfach immer wieder die Lücken des Regelwerks gut ausgenutzt“, bescheinigt auch der Düsseldorfer Jurist Dr. Paul Lambertz dem ,,Bullenclub“ eine ganz besondere Cleverness gepaart mit Chuzpe.
Seine Meinung bis heute: ,,Anfangs war es wohl den DFL-Verantwortlichen gar nicht bewusst, dass es diese Schwächen gibt.“