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Gesperrte Gelbe Wand nach Hass-Plakaten gegen Leipzig

Am 4. Februar 2017 prasseln im Signal Iduna Park Hass-Plakate und Jagdszenen auf Leipziger Fans nieder — der DFB sperrt daraufhin die Südtribüne.

Dortmund und die gelbe Wand der Schande: ,,Sündenbock der Fußballnation – Vom ersten Auftritt 2009 an wird RBL von gegnerischen Fanszenen geächtet“, schreibt der Autor Ulrich Kroemer 2016 in „RB Leipzig – Aufstieg ohne Grenzen“, ,,bisweilen kreativ, viel zu oft dumpf, reflexhaft und unter der Gürtellinie, manchmal gar gewalttätig. Im siebten Jahr des Vereinsbestehens hat die Vehemenz abgenommen.“ Irrtum. Was am 4. Februar 2017 auf die Leipziger Profis und ihre gut 6.000 Fans im Dortmunder Signal Iduna Park niederprasselt, ist jenseits von Anstand, Moral und Fankultur.

Hass-Plakate, die mitunter menschenverachtend daherkommen, Jagdszenen rund um den sonst so stimmungsvollen Fußballtempel. Der DFB reagiert und sperrt die berühmte Dortmunder Südtribüne (,,Gelbe Wand“) für ein Spiel. Gegen Wolfsburg ist das Epizentrum der Dortmunder Fußballbegeisterung, wo gegen Leipzig die schlimmsten Parolen zu lesen sind, menschenleer.

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