Denn das Geld in Leipzig ist knapp. Nach der deutschen Wiedervereinigung schließen sich die „Chemiker“, die den DDR-Fußball zweimal im Europapokal vertreten haben, mit Chemie Böhlen zum „FC Sachsen Leipzig“ zusammen. 2001 geht der Verein in die Insolvenz und zieht 2004 aus dem alten Chemie-Stadion Alfred-Kunze-Sportpark ins komplett umgebaute Zentralstadion um.\n\nDas ist traditionell die Heimat des verhassten Stadt- und Erzrivalen 1. FC Lokomotive Leipzig.
Großer Fußball in Leipzig, so hat man als Außenstehender den Eindruck, findet nur statt, wenn die Bayern, der FC Schalke 04 und Werder Bremen zu dem zu einem Top-Event hochgejazzten „Premiere Liga-Pokal“ ab 2007 in die Stadt kommen.